Gemeinschaft

Freiraum heißt für uns nicht Beliebigkeit sondern – so unsere Vision – entsteht auf der Basis von verbindlicher Gemeinschaft. Gemeinschaftlich wohnen geht deshalb für uns über eine Zweckgemeinschaft hinaus. Es schließt die ehrliche Bereitschaft ein, sich miteinander auseinander zu setzen, bei auftretenden Schwierigkeiten miteinander in Kontakt zu bleiben, sich selbst zu hinterfragen, seine Schwächen nicht zu verstecken, authentisch zu sein. Sie hat mit dem ehrlichen Willen zur Selbsterkenntnis zu tun. Damit, eine fragende, forschende Haltung einzunehmen und sich gerade bei Auseinandersetzungen um eine wertschätzende Haltung zu bemühen.

Mit einem monatlichen, ganztägigen Gemeinschaftskreis haben wir diesen Gruppenprozess begonnen, der individuelle Selbsterkenntnis und authentischen Ausdruck miteinander verbindet, eine tiefere einvernehmliche Entscheidungsfindung ermöglicht und einen freien Raum für persönliches Verständnis und tiefer Verbundenheit miteinander eröffnet. Einige Grundlagen für solche Prozesse finden wir in den Methoden der Gewaltfreien Kommunikation und der Gemeinschaftsbildung (siehe Anhang: Basisliteratur, Konsensentscheidungen), die wir bereits füreinander nutzen.

Das persönliche Einlassen auf diese Form des Gemeinschaftsbildungsprozesses ist eine wesentliche Voraussetzung, um in unser Projekt einzusteigen. Damit wollen wir die Grundlagen für persönliche Freiheit und Gestaltungsräume zu schaffen, die auf einer gemeinschaftlichen, verbindlichen Basis entstehen werden.

(siehe Anhang: Basisliteratur)

 >> Gemeinsamer Alltag

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