Gemeinsamer Alltag

Das gemeinschaftliche Leben beginnt schon mit der Selbstverwaltung unseres Hauses. Statt von einem Vermieter abhängig zu sein, regeln wir unsere Angelegenheiten selbst. Gemeinsam können wir unseren Lebensraum gestalten, umbauen, Solaranlagen anbringen oder was immer wir wollen. Die Gemeinschaftsräume und der Garten bieten einen Ort für gemeinschaftliches Leben. Reine Nachbarschaftlichkeit reicht uns nicht, wir schaffen Strukturen und Räume, in denen sich Gemeinsames entfalten kann. In der offenen, kreativen Atmosphäre können gemeinsame Aktivitäten entstehen. Dabei hat jeder die Möglichkeit, sich an Aktivitäten zu beteiligen oder sich zurückzuziehen.

Die Gemeinschaftskasse finanziert kleine Anschaffungen, soweit sie für die gemeinschaftlich genutzten Bereiche notwendig sind; in die Gemeinschaftskasse zahlt jede Person den gleichen Betrag (wird mit der Miete erhoben), unabhängig von der persönlichen Nutzung (Prinzip der Großzügigkeit). Durch gemeinsame Anschaffung und Nutzung von Dingen können wir den persönlichen Konsum reduzieren und trotzdem mehr nutzen. Größere Anschaffungen für die Gemeinschaft sollen nach Möglichkeit von allen gemeinsam finanziert werden. Es liegt aber in der Verantwortung der Einzelnen sich angemessen zu beteiligen. Sorgsam mit den Dingen umzugehen gehört dazu, wie auch Aufmerksamkeit und Eigeninitiative bei der Pflege und Instandhaltung. Gewisse Routineaufgaben werden regelmäßig von allen Mitgliedern übernommen.

Die Gemeinschaftsküche bildet ein Zentrum des gemeinschaftlichen Lebens. Hier kann man regelmäßig zusammen kochen und Essen. Wie beim Haus achten wir auch bei der Ernährung auf eine ökologische Ausrichtung. Durch gemeinsamen Einkauf von Grundnahrungsmitteln versorgen wir uns günstig mit Lebensmitteln  aus ökologischem Landbau. Vielleicht entsteht daraus ja eine Food-Coop an der sich auch Nachbarn beteiligen können?

>> Entscheidungsfindung

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