Das Haus

Kaufen oder bauen
Wenn wir ein geeignetes Objekt finden, wollen wir ein Haus kaufen.
Da wir je nach Anzahl der Personen um die 1.200 qm Wohnfläche benötigen, wird es nicht einfach, ein geeignetes bestehendes Objekt zu finden. In Frage kämen evtl. Sonderobjekte wie eine alte Schule, ein Hotel oder ein Bauernhof. Möglich wäre auch, einen Altbau mit 350 bis 400 qm Wohnfläche zu kaufen und, bei ausreichend großem Grundstück, einen Neubau dazu zu bauen. Evtl. könnte man die Gebäude dann über einen Gang verbinden, damit alle im warmen und trockenen zu den Gemeinschaftsräumen kommen können. Alternativ prüfen wir auch die Möglichkeit, selbst zu bauen. Wenn wir einen Altbau kaufen, werden sich natürlich nicht alle Vorstellungen eins zu eins umsetzen lassen. Der Text beschreibt also einen Idealfall, der bei Kauf eines Altbaus entsprechend improvisiert und angepasst werden muss.

Grundriss
Im Herz des Hauses liegen die Gemeinschaftsräume. Durch das Eingangsportal gelangt man in einen geräumigen Eingangsbereich, der gleich beim Betreten ein Gefühl von Großzügigkeit vermittelt. Von dort aus gelangt man zu den Gemeinschaftsräumen und den einzelnen Wohnungen. Das Haus ist in der Aufteilung in Wohnungen so flexibel, dass die Größen der Wohnungen den sich über die Jahrzehnte ändernden Verhältnissen angepasst werden können. So kann es z.B. nebeneinander liegende Singlewohnungen geben, die sich zu einer größeren Wohnung zusammenfassen lassen, einzelne Zimmer (z.B. Gästezimmer), die sich nach Bedarf einer Wohnung zuordnen lassen, und größere Wohnungen, die als WG genutzt werden.

Ökologie
Wenn wir einen Altbau kaufen, soll er nach ökologischen Kriterien saniert bzw. umgebaut werden. Bei einem Neubau können wir diese Anforderungen von vorneherein und auch in größerem Umfang berücksichtigen. Um das Haus energieeffizient und klimaneutral betreiben zu können, ist mindestens der Niedrigenergiestandard nötig, ein Passivhaus muss aber es nicht unbedingt sein. Ökostrom ist selbstverständlich, wir wollen aber wenn möglich auch z.B. eine Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlage, evtl. Sonnenkollektoren. Wir sehen uns als Pionierprojekt und wollen innovative Konzepte ausprobieren. Hier soll nicht gespart werden und wenn es z.B. 20.000 Euro kostet, sollte das drin sein. Auf lange Sicht werden sich diese Investitionen Rechnen, auch durch allgemein steigende Energiepreise. Fördermittel können zudem die Investitionskosten reduzieren.

Architektur
Wie wir uns die Atmosphäre des Hauses vorstellen, lässt sich am besten an Bildern zeigen (siehe Anhang). Ökologische Kriterien stehen im Vordergrund, aber auch die optische Erscheinung ist wichtig, denn sie schafft eine ganz eigene Atmosphäre, die zur Lebensqualität beiträgt. Qualität ist uns dabei wichtiger als Quantität, Charakter wichtiger als Perfektion. Naturmaterialien wie geöltes Holz, Dielenböden, Ziegelmauern und Lehmputz schaffen ein angenehmes und gesundes Wohnklima. Die Formen stellen wir uns eher rund und organisch-verspielt vor, ineinander verschachtelt und kreativ gestaltet (z.B. mit Mosaiken etc.).

>> Gemeinschaftsräume

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